V wie Vendetta – Der Film

„V wie Vendetta“

Der Film V wie Vendetta basiert auf dem gleichnamigen Comic, welcher wiederum aus der Feder von Alan Moore und David Lloyd stammt. Er kam im März 2006 weltweit in die Kinos und war sogleich von Erfolg gekrönt. Im Gegensatz zum ursprünglichen Comic, welcher in den 90er Jahren spielt, dient das mittlerweile futuristische London um 2030 als origineller Filmschauplatz. Zudem änderte der australische Regisseur James McTeigue – welcher bereits bei der Matrix-Trilogie als Regieassistent mitwirkte – die Charakterzüge der Darsteller ein wenig ab, um nicht eine komplette 1:1 Verfilmung der Comicvorlage zu produzieren.

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Zum Handlungsstrang:

„V“ ist ein maskierter Freiheitskämpfer, der sich dem autoritären Staat wiedersetzt und zugleich auch persönlich Rache übt. Er bereitet sowohl einen gesellschaftlichen als auch politischen Putsch vor. Sein Kürzel „V“ steht für „Vendetta“, was im Italienischen Blutrache bedeutet. Somit macht er seinem Namen also ganze Ehre.

Der große Widersacher „V“

„V“ widersetzt sich der totalitären Führung des Großkanzlers Adam Sutler, welcher das Volk Großbritanniens unterdrückt und die Medien kontrolliert. Er ermordet einige wichtige Regimemitglieder und unterstreicht somit umso mehr seinen Rachefeldzug gegen die Regierung des herzlosen Großkanzlers.

Zum Filmende hin erfährt der Zuschauer zudem, dass „V“ als Einziger ein ehemaliges Zwangsexperiment an der britischen Bevölkerung überlebte. Ziel war es, eine Viruskultur zu erforschen, welche jedoch dann gegen das Volk eingesetzt wurde um somit der neuen Regierung den Weg zu Macht, Unterdrückung und Alleinherrschaft zu ebnen.

„V“ versteckt sich stets hinter einer sogennanten „Guy Fawke“ Maske und wählt seine Opfer ganz bewusst vorwiegend aus den Reihen der leitenden Angestellten der Anstalt aus, welche damals die schrecklichen Zwangsexperimente durchgeführt hatten. Bei einem seiner Rachefeldzüge bewahrt „V“ eine junge Frau namens Evey davor, von einem Regierungsagenten vergewaltigt zu werden. Er nimmt Evey mit in sein Versteck, lässt sie jedoch ganz bewusst zunächst einmal in dem Glauben, sie sei von nun an seine Gefangene und foltert sie sogar. Nichts desto trotz, erkennt Evey mit der Zeit, dass „V“ sie beschützt und Gefühle für sie hegt.

V for Vendetta – der Trailer zum Film

Der Film endet damit, dass „V“ einem Poliker von hohem Rang einen folgenden Deal anbietet: ihm den Kanzler auszuliefern. Bei der geplanten Auslieferung kommt es jedoch zu einem außerplanmäßigen Showdown, bei welchem beide Politiker sterben und „V“ schwer verwundet wird. Er schafft es zwar mit Mühe und Not, zu Evey zurückzukehren, erliegt aber nach kurzer Zeit seinen schweren Verletzungen und stirbt schlussendlich in ihren Armen. Nach seinem Tod, veranlasst Evey die finale Sprengung der Houses of Parliament. Die Sprengung geschieht vor den Augen der aufständischen Bevölkerung, die sich dazu allesamt in Gedenken an ihren großen rebellischen Widerstandskämpfer „V“ ebenfalls „Guy Fawke“ Masken, bekannt als die Vendetta Maske, aufsetzen.

Hinter den Kulissen von V wie Vendetta

Die Dreharbeiten begannen Anfang März 2005 in den Babelsberger Filmstudios. Einige der Szenen entstanden zudem an Originalschauplätzen der britischen Metropole: in einer stillgelegten Londoner U-Bahn-Station, am Palace of Westminster sowie vor dem Wahrzeichen Londons, dem Big Ben.

Film, Darsteller sowie die gesamte Filmcrew wurden mit Filmpreisen überschüttet und für verschiedenste Kategorieren nominiert. Natalie Portman, welche die Rolle der Evey verkörperte, erhielt den „SFX Award“ für die beste schauspielerische Leistung.

Die im Film dargestellte „Guy Fawke“ Maske geht auf den gleichnamigen katholischen Offizier Englands zurück, welcher am 5. November 1605 einen Attentatsversuch auf den zu der Zeit amtierenden König Jakob I. ausübte. Der damit verbundene sogenannte „Gunpowder Plot“ wird jedes Jahr vorwiegend von den Anglikanern Englands mit Feuerwerk und Fackelumzug gefeiert – in Gedenken an das gescheiterte Attentat von damals.

V wie Vendetta“ verfolgt zu keiner Zeit einen revolutionären Aufruf. Im Gegenteil: der Film zeigt sogar deutlich, dass oftmals ein lethargisches, passives und nahezu apathisches Nicht-Einschreiten der Bevölkerung gegenüber der Regierung dazu führen kann, Machtverhältnisse in ein komplettes Ungleichgewicht zu stürzen. So sehr wir allesamt von Revolution, Aufständen und Widerstandskämpfen fasziniert sind, umso mehr müssen wir uns kritisch hinterfragen, wieso es so oft zu Machtunterdrückung und Faschismus kommt. Der Film V wie Vendetta greift somit ein allgegenwärtiges und weltpolitisches Thema auf und spiegelt dieses in kritischer Form wieder, um die Zuschauer zum Nachdenken zu bewegen. Wie zuvor bereits bei der „Matrix“ Verfilmung geschehen, geht es auch hier abermals um den Ausbruch aus den auferlegten Zwängen einer rigiden Gesellschaft. „V wie Vendetta“ stellt somit eine Gesellschaft an den Pranger, welche Medien zu eigenen Machtzwecken manipuliert und greift somit vielfach historische wahre Begebenheiten auf.

Als Hauptakteur agiert ein faszinierender, maskierter Volksheld, der dem britischen Regime trotzt und mithilfe von Sprengstoff und Entführungen für die Erreichung seiner Ziele – nämlich für die Bürgerfreiheit und Unabhängigkeit – kämpft. Die Verfilmung und Heroismus-Darstellung eignet sich jedoch in keinster Weise, Vergleiche zum aktuellen Terrorismus zu ziehen.